Damen

Landesliga, Staffel 1

v.l.: Jutta Schönherr, Antje Siebert, Nora Merker, Monique Baumgart, Simone Rietig, Diana Starke (nicht im Bild), Sabine Mey (nicht im Bild)

Spielplan - Rückrunde 2016/2017

  • 07.01.2017 - SG Miltitz - TTV Dresden 2007 (8:5)
  • 28.01.2017 - TTC Neukirch - SG Miltitz (8:2)
  • 28.01.2017 - TSV 1862 Radeburg - SG Miltitz (7:7)
  • 18.02.2017 - SG Miltitz - SG Lückersdorf- Gelenau (6:8)
  • 25.02.2017 - SG Miltitz - SV Sachsenwerk Dresden (6:8)
  • 17.03.2017 - SV Dresden Mitte 2. - SG Miltitz (8:1)
  • 25.03.2017 - SG Miltitz - SG Motor Wilsdruff
  • 25.03.2017 - SG Miltitz - TTC Elbe Dresden 4.
  • 08.04.2017 - TSV Graupa - SG Miltitz
  • 08.04.2017 - TSV Graupa 2. - SG Miltitz

Spielplan - Hinrunde 2016/2017

  • 23.09.2016 - SV Sachsenwerk Dresden - SG Miltitz (7:7)
  • 15.10.2016 - SG Miltitz - TSV 1862 Radeburg (2:8)
  • 22.10.2016 - TTV Dresden 2007 - SG Miltitz (8:5)
  • 29.10.2016 - SG Lückersdorf- Gelenau - SG Miltitz (8:4)
  • 13.11.2016 - SG Miltitz - TSV Graupa (3:8)
  • 13.11.2016 - SG Miltitz - TSV Graupa 2. (8:5)
  • 19.11.2016 - SG Motor Wilsdruff - SG Miltitz (8:0)
  • 21.11.2016 - SG Miltitz - TTC Neukirch (1:8)
  • 03.12.2016 - SG Miltitz - SV Dresden- Mitte 2. (2:8)
  • 11.12.2016 - TTC Elbe Dresden 4. - SG Miltitz (4:8)

TTV Dresden 2007 - SG Miltitz

Von Vieren, die auszogen....

.... und nach der Nervenstärke suchen: Landesliga 2016/2017, Teil 3

 

Vorab: Es hätte auch anders kommen können.

An einem schmuddeligen Herbstsamstag trafen wir uns in Dresden, zum 3. Punktspiel der Saison. Nachdem wir die 8:2 Niederlage gegen Radeburg gut verdaut und fast fleißig trainiert hatten, gab es so etwas wie Hoffnung, dass doch 1 Pünktchen oder mehr zu holen wäre. Und es begann ideal. Sowohl das neu formierte Doppel Rietig/Baumgart als auch Merker/Siebert gewannen die Spiele souverän und präsentierten sich in guter Form. (2:0)

  1. Durchgang

Derart ging es zunächst weiter: Monique zeigte ihre bisher beste Saisonleistung und rang die starke P. mit Willensstärke, guter Rückhand sowie den richtigen Entscheidungen 3:1 nieder. Auch Simone startete ausgezeichnet und führte schnell 2:0 in Sätzen. Dann aber versäumte sie es leider, den berüchtigten "Sack zu" zu machen. So ging der 3. Satz dieses Spiels 13:11 verloren und das Elend, welches uns den Rest des Tages begleiten sollte, begann. Die starke B. witterte Morgenluft und folgte diesem Duft. Am Ende war sie die Siegerin; mit 3:2 (Nr.1) Sätzen. Nora sollte es nicht besser ergehen. Gegen das Schupf-Monster B.-P. war sie beeindruckend geduldig und griff im richtigen Moment stark an. Dennoch ging der erste Satz 21:19 ! (ja, da zuzusehen erforderte Nerven) verloren. Ein ewiges Hin-und-Her begann und endete 3:2 (Nr.2) für Dresden. Antje schlief bei ihrem ersten Spiel noch irgendwie am Tisch, konnte sich aber mit guten Angaben und einigen gelungenen Kontern 3:0 durchsetzen.

Gesamtstand bis hier: 2:4 - eine gute Basis, sollte man meinen.

  1. Durchgang

Dieser Durchgang war dann wohl der Knackpunkt, denn keines der Spiele konnte von Miltitz gewonnen werden. Simone musste sich der Dresdner Nr. 1 trotz hervorragender Konter und Biss 3:2 (Nr. 3) geschlagen geben. Ihre Gegnerin P. hatte wegen gelungenem Coachings und einer knallharten Vorhand letztlich das Glück auf ihrer Seite. Monique sah keinen Weg gegen die variablen Angaben der Gegnerin und unterlag schnell 3:0. Auch Nora fand kein Mittel gegen die erblühte Nummer 3 und konnte ihre guten Angriffsschläge nicht in Punkte verwandeln. Und Antje beschloss scheinbar, den verlorenen 5-Satz-Spielen unbedingt ein weiteres hinzufügen zu wollen. Wieder wurde eine 2:0-Führung verspielt und das bereits erwähnte Schupf-Monster durfte sich in Gänze entfalten. Ärgerlich war hier besonders, dass der 5. Satz 13:11 endetet und einen Netz sowie -Kantenball in der letzten Minute beinhaltete. Es sollte wohl nicht sein. Zwischenstand jetzt plötzlich: 6:4

  1. Durchgang

Obwohl wir zu dem Zeitpunkt doch ordentlich frustriert/wütend/sauer/genervt waren, rissen wir uns zusammen und versuchten noch ein wenig aufzuholen.

Simone begann und konnte endlich B.-P. (auch bekannt als Schupf-Monster) bezwingen. Ganz souverän ließ sie sie nicht zum Zug kommen und setzte ihr gutes Offensiv-Spiel durch. Antje musste gegen die Nummer 1 ran und konnte ihr einige Nerven rauben. Obwohl spielerisch doch unterlegen, gelang es mit Geduld, guter Taktik und platzierten Kontern tatsächlich, das Spiel bis in den Entscheidungssatz zu bringen. Dieser ging dann, ratet mal, 11:9 verloren. 3:2 Nummer 5. Zwischenstand nun 7:5. Noch immer nix verloren.

Nora trotzte der bisher ungeschlagenen Nr. 2 einen Satz ab und ließ uns mit vielen guten Bällen noch einmal hoffen. Doch B. verwehrte ihr jeden weiteren Satz und gewann letztlich verdient 3:1. Damit war das Spiel insgesamt entschieden.

Fazit: Es war zum Schläger-an-die-Wand-Schmeißen. Obwohl wir mehr gewonnene Sätze zu verbuchen hatten (26:27), waren es leider nicht die entscheidenden... Daran müssen wir dringend arbeiten! Dennoch bleibt auch positiv anzumerken, dass bei allen bisherigen Spielen immer "was/mehr drin" war. Und das holen wir uns spätestens in der Rückrunde :)

 

Simone Rietig (1,5) + Monique Baumgart (1,5) + Antje Siebert (1,5) + Nora Merker (0,5)

mehr gewonnene Sätze, doch leider nicht die entscheidenden (26:27)

 

Der Spielbericht

SV Sachsenwerk Dresden - SG Miltitz

Von Vieren die auszogen...

... ein Abenteuer zu erleben: Landesliga 2016/2017. Teil I

 

Zu unserem ersten PS in der Landesliga fuhren wir etwas aufgeregt und mit Gedanken wie "3 gewonnene Spiel wären doch was" oder " 21:00 Uhr sind wir fertig". Doch es sollte anders kommen.

  1. Durchgang

Der Tanz begann sogleich mit einem 2:0 Rückstand durch verlorene Doppel. Weder Rietig/Siebert noch Baumgart/Merker konnten ihre Bemühungen in Punkte verwandeln und mussten sich klar geschlagen geben.

Dann aber begann eine wunderbare Punktejagd: Zunächst gewann Simone ganz locker (und zu ihrer eigenen Überraschung) ihr erstes Einzel mit 3:0. Dabei ließ sie sich weder vom Noppenschläger der Gegnerin noch ihren eigenen flatternden Nerven aus der Ruhe bringen. 2:1 also. Gleichzeitig spielte auch Monique gegen die Nummer 1 der Gastgeberinnen ganz stark auf. Obwohl sie 2:1 hinten lag, fand sie bald das Rezept, um der clever eingesetzten Noppe zu begegnen und das Spiel mit 3:2 zu gewinnen. Zuzuschauen war dabei gleichzeitig Freude und (ob der Spannung) Qual... 2:2. Antje konnte gegen die Nummer 4 schnell nachlegen und die Gäste in Führung bringen. Nora gelang es leider nicht, viele gute Bälle in gewonnene Sätze zu verwandeln und musste sich gegen eine souverän spielende Gegnerin 3:0 geschlagen geben. Gesamtstand bis hierhin: 3:3. Minimalziel erreicht.

  1. Durchgang

Simone begann und fand nach verlorenem ersten Satz schnell zu ihrer gewohnten Sicherheit und Rückhand. So zwang sie ihre Gegnerin immer wieder zu Fehlern und ließ ihr, scheinbar zur eigenen Überraschung, letztlich keine Chance. Monique hatte es da schwerer und kam trotz wirklich starker Bälle und beherztem Kampf nicht gegen Angaben und permanentes Retournieren der Dresdner Nummer 2 an. Am Ende konnten sich die Gastgeberinnen ein 3:2 und einen Punkt eintragen. Auch Nora und Antje fanden in diesem Durchgang kein Rezept und mussten sich 3:0 bzw. 3:1 geschlagen geben. Erst zu spät kamen die Ideen, wie den Gegnerinnen der Schneid hätte abgekauft werden können. Dennoch waren wir insgesamt zufrieden: Jede durfte ein weiteres Spiel absolvieren, es stand 6:3 und nichts war verloren.

  1. Durchgang

Und nun begann eine beinahe magische Runde.

Simone gewann ihr letztes Spiel mit Nervenstärke und viel Erfahrung 3:2 und motivierte uns dadurch enorm. Antje konnte dennoch der ollen Noppe von Dresdens Nummer 1 nichts entgegensetzen und musste sich 3:0 geschlagen geben. Damit hatten die Gastgeberinnen schon ein Unentschieden sicher. Unseres aber war durch Simones 3 Punkte aber greifbar, denn es stand 7:5. Gedanken verselbstständigten sich und offenbarten, dass, wenn Nora "außerplanmäßig" gegen die Nummer 2 gewänne und Monique "planmäßig" gegen die Nummer 4, das Unerwartete eintreten könnte: ein Punkt. Und so kam es auch. Nora spielte fantastisch, völlig unbeeindruckt von Punktehoffnung und Gegnerin, der sie tatsächlich keine Chance ließ. Das Spiel, welches zuerst gezählt würde, war also gewonnen. Aber noch nicht der Punkt. Den hatte Monique auf dem Schläger, und wie so oft, quälte sie durch nicht zu beschreibende Spannungsbögen. Nachdem die ersten beiden Sätze aus Miltitzer Sicht verloren gingen und fast hergeschenkt wirkten, fand Monique schließlich einen Weg, sich ins Spiel zu "beißen", ihrer Nerven Herrin zu werden, hervorragende Bälle zu ziehen und am Ende mit 3:2 absolut zufrieden vom Tisch zu gehen. Es war geschafft: 7:7 - zu unser Aller Überraschung und Freude. Ein Einstand nach Maß, der echt Spaß gemacht hat.

 

Es spielten: Simone Rietig (3,0), Monique Baumgart (2,0), Antje Siebert (1,0) und Nora Merker (1,0)

 

Der Spielbericht